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Tagesgeldkonto Vergleich


Mit der Bezeichnung Tagesgeld ist eine Form der Geldanlage gemeint, die sich dadurch kennzeichnet, dass ein Geldbetrag in beliebiger Höhe für eine nicht festgelegte Dauer auf einem Tagesgeldkonto angelegt wird. Im Gegensatz zu Festgeldkonten kennzeichnet sich ein Tagesgeldkonto dabei dadurch, dass das angelegte Kapital täglich verfügbar ist. Da Tagesgeldkonten in aller Regel kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, sind sie eine gute Möglichkeit, Geld kurz- oder langfristig anzulegen und dabei von einer höheren Verzinsung als bei beispielsweise einem Girokonto oder einem Sparbuch zu profitieren.

Allerdings kann sich ein Tagesgeldkonto Vergleich in diesem Zusammenhang sehr bezahlt machen. In den meisten Fällen bieten Direktbanken höhere Zinsen als Filialbanken, aber neben den Zinsen sind auch einige andere Punkte zu beachten. Die Grundlage für einen Vergleich und die spätere Auswahl eines Tagesgeldkontos stellt die Anlagesumme dar, denn einige Anbieter koppeln Anlagesummen an attraktive Sonderaktionen oder verzinsen Guthaben nur bis zu einer bestimmten Höhe. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Laufzeit. Soll das Kapital nur kurzfristig angelegt werden, bieten sich solche Tagesgeldkonten an, die sich durch attraktive Verzinsungen für Neukunden auszeichnen, soll das Tagesgeldkonto langfristig genutzt werden, ist es sinnvoller, auf einen Anbieter zurückzugreifen, der auf lange Sicht gesehen die beste Verzinsung bietet. Stehen die Anlagesumme und die Laufzeit fest, können die Zinsen entsprechend berücksichtigt werden. Soll beispielsweise eine verhältnismäßig hohe Geldsumme angelegt werden, bieten sich Tagesgeldkonten mit einheitlichem Zinssatz an, da die Gewinne hier höher ausfallen werden, als bei einem Tagesgeldkonto mit hohem Eingangszinssatz aber einer nur sehr geringen Verzinsung ab einer bestimmten Anlagehöhe.

Ein weiteres Kriterium bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos ist die Einlagensicherung. Die meisten inländischen Anbieter sind Mitglied eines Sicherungssystems, dass das angelegte Geld über die gesetzlichen Grenzen von 90 Prozent bis zu einer Höhe von 20.000 Euro pro Anleger hinaus absichert. Im Gegensatz dazu sind die Sicherungsgrenzen bei ausländischen Anbietern meist deutlich niedriger, allerdings werden im Gegenzug höhere Tagesgeldzinsen angeboten. Bei dem Vergleich sollte daneben auch beachtet werden, in welchen Intervallen die Zinsen gutgeschrieben werden. Je nach Anbieter erfolgen Zinsgutschriften monatlich, vierteljährlich bis hin zu jährlich.

Sind die übrigen Konditionen ansonsten identisch, sollte immer das Tagesgeldkonto gewählt werden, bei dem die Zinsausschüttungen in den kürzesten Intervallen erfolgen, da auf diese Weise der Zinseszinseffekt am deutlichsten zum Tragen kommt. Einige Anbieter werben mit Eröffnungsprämien beispielsweise in Form von Gutschriften oder anderen Geschenken. Diese sind zwar eine nette Beigabe, sollten allerdings bei dem Vergleich nur am Rande beachtet werden, denn letztlich bringt eine bessere Verzinsung deutlich mehr als eine verhältnismäßig geringe Prämie. 

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