Beamte unterliegen nicht der gesetzlichen Versicherungspflicht und können somit frei entscheiden, welche Versicherungsart sie möchten. Die private Krankenversicherung für Beamte ist eine gute Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung, da sie eine individuelle Absicherung für den Krankheitsfall ermöglicht. Zudem ist die Beamten-Versicherung sehr kostengünstig, denn 50 Prozent der Kosten werden von der Beihilfestelle übernommen. Der Kreditnehmer muss lediglich für die fehlenden 50 Prozent aufkommen. Bei der gesetzlichen Krankenkasse gibt es eine solche Lösung nicht, sondern der Beamte muss für die vollen Versicherungskosten zahlen.
Geringfügig berufstätige Ehepartner eines Beamten haben einen 70 prozentigen Beihilfeanspruch, Kinder sogar 80 Prozent. Auch für Beamte, die in die Pension gehen ist die
private Krankenversicherung sehr günstig. Sie zahlen nur 30 Prozent des Kassenbeitrages.
Für Beamte, die ihren Freibetrag für Vorsorgeaufwendungen noch nicht ausgeschöpft haben, bietet sich die private Rente an. Dabei handelt es sich um einen Sparvertrag, in den der Versicherungsnehmer monatlich eine gewisse Summe einzahlt. Ab Rentenbeginn zahlt die Versicherung dann eine garantierte, lebenslange Rente. Ein Vorteil dieser Rentenform ist, dass nur 18 Prozent (seit Januar 2005, vorher waren es 27 Prozent) der lebenslang garantierten Rente versteuert werden müssen, wogegen die Riester- oder Betriebsrente voll steuerpflichtig ist.
Bei der großen Angebotspalette zur privaten Rentenversicherung lohnt sich ein Vergleich allemal, denn die Unterschiede sind oft sehr groß. Informieren Sie sich gut über die jeweiligen Angebotsinhalte und sorgen Sie frühzeitig für ihre Zukunft. Am Ende werden sie mit einem sicheren Einkommen im Alter belohnt.
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